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Nomadland

Oscargekrönter Roadmovie: Nach Verlust von Ehemann und Job reist Fern als Wanderarbeiterin durch die USA.

Jahrzehntelang sicherte der Gipsabbau den Bewohner:innen des kleinen Orts Empire in Nevada ein gutes Einkommen und Leben. Doch als 2011 der Steinbruch als Folge der Finanzkrise geschlossen werden muss, hat das katastrophale Auswirkungen für Empire: der Großteil der Einwohner:innen verliert die Anstellung und Empire selbst hört praktisch auf zu existieren, als dem Ort seine eigene Postleitzahl entzogen wird.

Davon betroffen ist auch Fern (Frances McDormand), die noch dazu den Tod ihres Mannes zu verkraften hat. Kurzentschlossen verkauft sie den Großteil ihrer Habseligkeiten und macht sich in einem Van auf die Reise ins Unbekannte. Als moderne Nomadin fährt sie durch den Westen der USA, ihren Lebensunterhalt verdient sie sich mit unterschiedlichsten Tätigkeiten, von der Toilettenreinigung bis zur Arbeit in einer Amazon-Lagerhalle. Während Fern sich auf diesem Weg immer mehr von ihrer Familie und bisherigen Freunden distanziert, findet sie Geborgenheit in der großen Gemeinschaft anderer Nomaden.

Als Vorlage für Nomadland diente Regisseurin und Drehbuch-Autorin Chloé Zhao das Buch „Nomaden der Arbeit. Überleben in den USA im 21. Jahrhundert“ von Jessica Bruder, an dem sich Hauptdarstellerin Frances McDormand und Peter Spears bereits die Rechte gesichert hatten. Zur Vorbereitung auf die Verfilmung reiste Zhao selbst jahrelang durch die USA und traf dabei einige nomadische Wegbegleiter Bruders, die auch im Film als fiktionalisierte Versionen ihrer selbst auftreten.

Zhao und McDormand versuchten von Anfang an der Buchvorlage und vor allem den darin repräsentierten Menschen gerecht zu werden. Das zeigt sich auch in dem gelungenen Spagat die prekären Lebensumstände dieser modernen Nomaden darzustellen, aber gleichzeitig ihre Würde zu achten. Als Resultat ist mit Nomadland ein Film entstanden, der das Fehlen einer sozialen Absicherung in den USA auf geradezu romantische Art anprangert – und dafür absolut zurecht mit drei Oscars ausgezeichnet wurde für den besten Film, die beste Regie und die beste Hauptdarstellerin.

Häufig gestellte Fragen und Antworten