Judas and the Black Messiah | Sky X
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Judas and the Black Messiah

Die mitreißende Verfilmung der wahren Geschichte des Black Panther-Vorsitzenden Fred Hampton und seines Bodyguards Bill O'Neal, der ihn an das FBI auslieferte.

William "Bill" O'Neal (Lakeith Stanfield) ist ein junger Afroamerikaner im Chicago der späten 1960er-Jahre. Um Geld zu verdienen, gibt sich der 18-Jährige als Bundesbeamter aus, um anschließend die Autos seiner "Verdächtigen" zu stehlen. Doch eines folgenschweren Abends im Jahr 1967 misslingt seine Masche und O'Neal wird verhaftet. Ihm droht eine mehrjährige Haftstrafe, ehe ihm FBI-Agent Roy Mitchell (Jesse Plemons) ein Angebot ein verlockendes Angebot macht: Straffreiheit im Tausch für seine Arbeit als Informant in der Black Panther Party. Deren Ableger in Chicago wird zu dieser Zeit vom nur unwesentlich älteren Fred Hampton (Daniel Kaluuya) geführt, der mit seiner charismatischen Art auf dem besten Weg ist eine national führende Rolle in der Bürgerrechtsbewegung zu übernehmen - und diese in den breiteren Kampf für soziale Gerechtigkeit einzubinden.

Damit wird Hampton zur Zielscheibe für das FBI und dessen übermächtigen Direktor J. Edgar Hoover - und auch für O'Neal, der sich auf den schmutzigen Deal einlässt. Nach seinem Eintritt in die Black Panther Party gewinnt O'Neal schnell das Vertrauen Hamptons und steigt von seinem Fahrer sogar zum Leibwächter auf. Er gehört somit zum engsten Kreis um den charismatischen Anführer der Partei und verinnerlicht auch die politischen Lehrer Hamptons und der Party immer mehr. Doch auch mit Mitchell entwickelt O'Neal eine Art Freundschaft, die der FBI-Agent zu nutzen weiß, um die nötigen Informationen von seinem Informanten zu erhalten.

Fred Hampton war ein Visionär in der Bürgerrechtsbewegung der 60er Jahre. Dank seiner Führungsqualitäten und seines rhetorisches Talents wurde er bereits mit 20 Jahren zum Vorsitzenden der Black Panthers im US-Bundesstaat Illinois. Diese Position nutze er unter anderem um Kindern aus armen Verhältnissen Zugang zu kostenlosem Frühstück zu ermöglichen, doch endgültig zum Staatsfeind wurde er mit der Gründung der Regenbogen-Koalition, die verschiedene Organisationen sozial benachteiligter Bürger im Kampf für soziale Gerechtigkeit vereinen wollte, über die vermeintlichen Grenzen von Hautfarben hinweg. Für die Obrigkeit wurde Hampton damit zu einer akuten Bedrohung - und seine Ausschaltung um jeden Preis zum erklärten Ziel des FBI.

Mit „Judas and the Black Messiah” setzt Regisseur und Drehbuchautor Shaka King Chairman Fred Hampton ein filmisches Denkmal und unterstreicht dabei die anhaltende Notwendigkeit gegen den institutionalisierten Rassismus zu kämpfen. Der historischen Tragweite wird der Film nicht zuletzt dank der hervorragenden Akteure vor der Kamera gerecht: die beiden Hauptdarsteller Lakeith Stanfield (The Photograph) und Daniel Kaluuya (Queen & Slim) wurden für ihre Performance beide für den Oscar nominiert, kontroverserweise beide als Nebendarsteller, und Kaluuya absolut zurecht auch ausgezeichnet. Doch auch der weitere Cast um Dominique Fishburne (The Deuce) als Hamptons Partnerin Deborah Johnson überzeugt auf ganzer Linie und macht den Film zum absoluten Pflichtprogramm.

Häufig gestellte Fragen und Antworten